Mittwoch, 2. Juli 2008 - 17:35 - Burda 7/2008

Etwas verspätet wegen Urlaub, aber nichtsdestotrotz: Die Burdakritik für Heft 7/2008.

Das Titelmodell gefällt mir schon mal ganz gut. Schöner tiefer Ausschnitt (auch schön mit dem Bikini drunter gestylt, genau so muss man sowas tragen!), schöne Verarbeitung mit den Blenden. Ich würds höchstens kürzer machen.

Ein Wort zu Karl Lagerferld (der befindet sich im Editorial): Ich habe kein generelles Problem mit Modemachern die sich selber zu einer Art Kunstfigur gestalten. Ich mag auch viele von den Lagerfeldmodellen und den Sachen die er für Chanel macht. Aber Lagerfeld selber ist mir irgendwie unsympathisch. Vielleicht habe ich den zu oft in irgendwelchen dämlichen Interviews gesehen wo er Stuss erzählt hat, wer weiß.

Okay, on with the fun!

"Aktuell" sind diesmal cremefarbene Sommersachen. Okay. Tunikabluse 116 ist ganz süß, zu empire für mich, aber nicht grundverkehrt.
Wickelrock 115A ist entgegen der Beschreibung NICHT knöchellang. Oder wo sind die Knöchel? Vielleicht soll der nicht so knapp unter dem BH sitzen, hm? Ist mir jedenfalls zu viel geschlitzt. Das geht vielleicht über eine luftigen Leinenpumphose.
Bei Jacke 112 haben wir übrigens eine ganz klassische Burda-Wortschöpfung. Ich dachte schon, sie hättens aufgegeben, hab das lange nicht gelesen. Aber da ist es wieder. Nein, "couturig" ist kein Wort! Ich weiß was ihr sagen wollt, aber das kann man doch auch anders ausdrücken. "Couturig" tut mir irgendwie im Gehirn weh. Die Jacke ist trotzdem ganz schön. Sogar als Kostüm gefällts mir, auch wenn ich alles andere als ein Kostüm-Typ bin. Ich glaube es liegt am Stoff.
Blusenjacke 103B hat einen interessanten Schnitt, den muss ich mir noch mal genauer ansehen, inwiefern da Abnäher drin versteckt sind. Tunika 108 gefällt mir gut, wäre aus Jersey mit breitem zusätzlichem Bund noch toller. Auch wenn sie schon wieder "couturig" ist.
Diesmal werfen sie ganz schön mit Tunikas um sich. Modell 118A ist auch nicht übel, die Ärmel sind mir einen Tick zu lang, aber eigentlich ein ganz schöner Schnitt. Gibts sowas nicht gerade in pink-orange von Marimekko-meets-H&M?
Trägerkleid 110 hat auch was. Mit weiterem Rock. In rotem Karo oder Nadelstreifen mit fetten Metallzippern wärs auch total Lipservice.

Schön find ich übrigens, dass Burda ein paar Kleinigkeiten verändert hat, zB den großen Workshop (jaaa! Hooray for Workshops!) zur verdeckten Knopfleiste und so. Veränderungen sind gut. Meistens.

Das Titelmodell taucht in der "Freizeit"-Abteilung wieder auf, Kleid 119. Immer noch toll. Top 101B erschließt sich mir vom Foto jetzt nicht so. Zu wirr. Aber schöner bunter Jersey. Dann ist da noch Tunika 118B wieder, diesmal etwas zu bunt. Ja, die Ärmel sind definitiv zu lang. Was auch gar nicht meine Welt ist sind Schlauchkleider wie das Kleid 120. Geht bis zu einer Altersgrenze von etwa 10 Jahren. Danach eher nicht.

Must-have des Monats ist übrigens der Strohhut, nur falls sich jemand gefragt hat.

"Farb"trend ist Schwarz. Kleid 107 ist die "couturige" Tunika 108 von weiter vorne in lang. Nicht schlecht, nur ist dieser Batist zu steif, wenn ihr mich fragt. Aus einem weichen Stoff würde es besser fallen. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich Bluse 104 mag. Die Raglanärmel sind nicht so meins, aber der restliche Schnitt sieht ganz gut aus. Ach, ist ja eh der Kurzgrößenschnitt wie ich gerade sehe. Top 101A sieht in schwarz schon besser aus, eigentlich ganz schön sogar, als ultrakurzes Kleidchen mit Leggings (Ja, ich mag Leggings! Und ich steh dazu!).
Hose 106A gefällt mir auch, der Stoff ist gut gewählt. Könnte noch einen Tick kürzer sein. Aber eine schmale Hose könnte ich sogar noch brauchen, in schwarz.
Wo ist jetzt der große Unterscheid zwischen Kleid 110 und Kleid 109, der eine ganze Nummernabweichung rechtfertigt? 109 hat Taschen. Und? Und nur um es nochmal zu sagen: Ich steh nicht auf kontrastfarbige Steppnähte.

Hab ich nicht früher immer bemotzt, dass Modeberatung mit Klamotten auf dem Boden liegend nicht hilft? Inzwischen haben sie Puppen. Das ist gut. Und die schwarze schmale Hose wird rumkombiniert. Diese schicke Jacke gibts bei *Orsay*? Gibts da nicht nur Plastikhemdchen?

Das Ex"c"lusiv-Design 127 ist von Gesine Wessels aus Berlin. "Beste Schneidertradition". Hat aber trotzdem nur zwei Punkte. Kann nicht so "couturig" sein. ;)

Nächste Runde, "Basics". Da ist die schmale Hose 106B wieder. In Türkis. Da sieht man auch, dass sie total auf Taille sitzt. In Bauchnabelhöhe! Ich dachte diese Unsitte hätten wir hinter uns gelassen! Ach, ich vergaß. Das Achtziger-Jahre-Revival. Na, wenn man einen richtigen Bund dran macht und die Höhe auf ein erträgliches Maß reduziert wärs trotzdem ein ganz schöner Schnitt. Shirt 126 sieht auch interessant aus. Das fällt sicher schön luftig. Luftige Shirts für den Sommer kann man nie genug haben. Und die Armreifen sind irgendwie cool :D

Der Rest entlockt mir jetzt keine wohlwollenden oder bissigen Kommentare. Weiter zu "Fashion-Flash" (ist das neu?). Kaftan 122. Cool irgendwie. So Siebziger. Gerade mit dem Goldmuster. Hat was. Dazu ein Strandhaus im Süden und einen reichen Geliebten mit Yacht und behaarter Brust. *ahem* Vielleicht auch ohne behaarter Brust.
Ähnliches gilt für diese abgefahrenen Shorts 125. Eigentlich ein grauenvoller Schnitt, so voluminös an den Oberschenkeln, von der Länge gar nicht zu sprechen. Aber trotzdem.. irgendwie... Hm. Ach und ein Bikini 124. Das find ich mal prima. Sehr gute Idee, Burda. Sowohl Bikinitops als auch Höschen kann man immer gut brauchen. Ich habe mir gerade heute übrigens ein ganz ähnliches goldenes Bikinitop gekauft. Weils so schön prollig ist und unter lässigen Shirts schön rausglitzern kann. Das kann nur Gold, sorry Silber.

Der "Look der Stars" (würg) ist ein Tunikatop dass man für 1,99 runterladen kann. Für Abo kostenlos, das hätten sie mal dazuschreiben können. Ist trotzdem nicht mein Look. Und steht auch nicht jeder wie man auf den "Star"-Fotos gut sehen kann, hrhr.

"Kreative Köpfe" bringt einen Bericht über eine Seifenherstellerin. Naja, Seifen sind jetzt nichts was mich in Verzückung geraten lässt. Ich benutz eh lieber Flüssigseife. Aber bitte, wers mag. Obowhl Seife mit Kaffeesatz sicher was hat, so als Peelingeffekt.

Plusmode... diesmal wieder an dünnen Modells... schade, schade!

Aber neu und schick sind die "Mode-Ideen". Was man aus einem schlichten Brillenetui machen kann. Nicht das neuste unter der Sonne, aber nicht übel. Daneben der neuste Tratsch aus burdastyle. Ich halte nichts davon Internetinhalte in Printform oder im Fernsehen zu bringen. Aber irgendwie müssen sie wohl Werbung dafür machen.

Kosmetik...blabla...Reise..Krams...Babysachen in Rosa (Aber immerhin mit handgesmokter Passe! Ein Hoch auf traditionelle Handarbeiten!)

Kreativ bringt Dekosachen mit Muscheln und maritimem Zeug. Außer dem Mosaik mit Muscheln und Steinen ist da nichts was mich spontan begeistert. Aber ich habe ja auch keine Muscheln gesammelt. Ich kann mich beherrschen. Schwer, aber es geht. ;)

Ach und das war auch schon, bleibt nur noch die Vorschau. Schon wieder gertenschlanke Plusmodells. Ätz. Dann Umstandsmode.. auch nichts für mich. Na wird schon wer'n. :)

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Dienstag, 1. Juli 2008 - 22:44 - Rock 'n' Roll all Night and Party every Day

Die neue Burda ist da und ich habe noch kein Review veröffentlicht. Das kann im Normalfall nur eins heißen: Ich war nicht zuhause. Stimmt auch diesmal, ich war nämlich im Urlaub. Vier Tage Amsterdam und anschließend nach Belgien zum Graspop. Ich hab ein paar Fotos mitgebracht ;)

Blick aus dem Hotelzimmer mit schönem Abendlicht:




Und ein paar unsortierte Eindrücke aus der Stadt. Vielleicht mal nicht nur die üblichen Postkartenmotive.



"Hey sie da, ihr Haus steht schief!" ;)




An einem Feuerschiff neben dem Hotel









Lustig waren auch die ganzen Oranje-Dekorationen in der Stadt. Obwohl die niederländische Mannschaft ja leider kurz vorher ausgeschieden ist war Orange einfach überall.






Einen Tag haben wir noch ein Egmond an Zee verbracht und faul am Strand in der Sonne gelegen. Der Himmel ist vor allem auf dem ersten Bild ein bisschen *sehr* grell aber es war tatsächlich Wahnsinnswetter. Ich glaube so braun wie jetzt war ich schon sehr lange nicht mehr :D









Auf dem Festival ging es dann nämlich direkt weiter mit dem Sonnenschein. Graspop war diesmal wirklich Spaßpop, es war soooo super!

Ich *liebe* diese Zirkuszelte! :D


Lecker belgisches Kirschbier


Spaß mit Oranje-Heineken


Auch auf der Festivalweide gibts Internet, nur konnte ich nichts schreiben weil ich mit der belgischen Tastatur ums Verrecken mein Passwort für Blogger nicht hinbekommen habe.


Und sogar das EM-Finale haben sie übertragen. Das Foto haben wir in der Halbzeitpause gemacht, da hatten wir noch Hoffnung ;)


Bandtechnisch wars auch ein absolutes Top-Billing mit Ministry (zum letzten Mal vermutlich *schnüff*), Iron Maiden, Judas Priest, Whitesnake, Cavalera Conspiracy, Iced Earth, Apocalyptica, Korpiklaani, In Flames, Saxon und mein persönliches Highlight: Kiss! Ich habe sie vor vielleicht 10 Jahren schon zwei Mal gesehen, und es ist immer wieder ein Erlebnis. Sie hatten auch wieder die komplette Show mit Kostümen, Pyros, Flitter und haufenweise Special Effects. Ich liebe sie! :D





Und in einem Monat ist Wacken, yay! :D

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Freitag, 20. Juni 2008 - 01:02 - Shirt2Rock Tutorial

"Tutorial"? Seit wann nennen wir das nicht mehr "Anleitung"? ;)

Egal. Hier die versprochene Anleitung zu diesem Rock.

Tshirt-2-Rock


Wie man aus einem T-Shirt einen Rock macht.

Vorher





Nachher





Man braucht:


  • Ein T-Shirt, das nicht unbedingt viel zu groß sein muss. Meins war Größe M. Nur zu klein sollte es nicht sein.

  • Wäschegummi, also Gummiband mit Spitzenkante. Wahlweise ganz normales Gummi zum einziehen oder annähen. Etwa 80 cm.

  • Nylonfaden (Angelsehne)



So geht's:


Wenn das Shirt neu ist, wird es erstmal vorgewaschen, sonst kann es böse Überraschungen geben was die spätere Passform angeht. Auch Baumwolljersey läuft ein!

Die Transformation zum Rock beginnt mit dem beherzten Griff zur Schere. Als erstes werden die Ärmel rausgeschnitten. Man kann auch die Nähte auftrennen, ist aber nicht unbedingt erforderlich. Dicht neben der Naht (auf der Shirtseite, nicht auf dem Ärmel) entlangschneiden. Das macht sich besser, wenn man beide Stofflagen einzeln schneidet.

Schnitt 1, Ärmel ab

Die Ärmel können zur Seite gelegt werden, die brauchen wir erstmal nicht mehr. Das ärmellose Shirt wird jetzt weiter zerschnitten.

Denkt (oder zeichnet) euch eine waagerechte Linie die direkt unter dem Halsbündchen entlangläuft. Dort wird vorne und hinten der obere Teil des Shirts abgeschnitten. Ebenso entlang einer weiteren waagerechten (parallelen!) Linie etwa 20 cm weiter unten. Die Höhe dieses Streifens könnt ihr am Aufdruck des Shirts orientieren (ich habe versucht den Schriftzug ganz zu lassen). Das wird später der Bund/Sattel.

Es ist wichtig, dass ihr wirklich gerade und parallel schneidet, sonst wird nachher alles schief. Messt euch die Abstände aus und zeichnet euch Markierungen auf das Shirt.

Bund zurechtschneiden

Die Schulterpartie des Shirts kann auch weggelegt werden, brauchen wir jetzt nicht. Die Seiten der beiden Bundstreifen die ihr jetzt habt sind vermutlich etwas schräg vom Ärmelloch. Das bitte einmal begradigen. Wer ein sehr großes Shirt hat, schneidet die Streifen auf eine Breite die dem halben Hüftumfang minus einer Stretchzugabe entspricht (einfach mal an einer Seite zusammenstecken und anprobieren, dann wisst ihr die Länge). Bei Größe M hat das bei mir gut gepasst, so wie es war. Ganz eng muss der Bund nicht sein, dafür haben wir noch das Wäschegummi.

Die beiden Streifen werden jetzt an den schmalen Seiten zusammengenäht und bilden so einen Ring. Verwendet einen Stretchstich oder einen schmalen Zickzack, damit die Naht später nicht reißt. Wer eine Overlockmaschine hat, freut sich. Normalerweise franst T-Shirtmaterial nicht aus, ihr müsst also nicht groß versäubern (vor allem nicht wenn ihr eh mit Zickzack arbeitet), aber wer sich unsicher ist, kann das natürlich tun.

Weiter gehts mit dem Rest des Shirts. Messt die Höhe aus (ohne den Saum) und halbiert sie. Dort schneidet ihr das Shirt einmal waagerecht durch. So ergeben sich zwei gleich hohe Ringe (an einem ist der Saum dran, den kann man aber auch gleich knapp abschneiden).

Rockteil schneiden

Die beiden Ringe werden an einer Seitennaht aufgeschnitten. Nicht alle T-Shirts haben Seitennähte, aber wenn keine da ist, denkt euch eine. Die Naht schneidet ihr komplett raus, die brauchen wir nicht. Jetzt haben wir zwei längliche Rechtecke. Die Höhe entspricht dem gerüschten Teil des Rockes und ergibt mit den 20 cm des Bundes (oder was immer euer Maß ist) die gesamte Rocklänge. Bei mir sind das 20 + 25 cm. Davon geht natürlich noch etwas Nahtzugabe ab. Wenn ihr den Rock kürzer wollt, ändert das lieber erst wenn ihr beide Teile zusammengenäht habt.

Die beiden Rechtecke werden genau wie der Bund an den schmalen Seiten zusammengenäht. Das ist jetzt natürlich viel zu weit und wird daher gerüscht.

Zum Rüschen von Stoffbahnen gibt es verschiedene Möglichkeiten, hier zeige ich euch eine ganz einfache. Man braucht den Nylonfaden und einen breiten Zickzackstich. Mit dem Zickzack näht ihr über den Nylonfaden, so dass er von der Naht quasi eingeschlossen wird. Dann kann der Stoff später auf dem Faden zusammengeschoben werden und kräuselt sich.

So eine Naht macht ihr jetzt entlang der oberen Kante des Rockteils, einmal rundherum. Passt am Anfang auf, dass der Nylonfaden nicht wieder unter der Naht rausrutscht, es hilft einen Knopf oder ähnliches anzuknoten.

Nylonfaden

Warum Nylonfaden? Der hat verschiedene Vorteile. Erstmal kann man ihn mit der Maschine nicht festnähen. Er rutscht unter der Nadel weg und liegt so immer frei. Einen Wollfaden könnte man aus Versehen festnähen und dann später den Stoff nicht mehr zusammenschieben. Es ist übrigens auch nicht tragisch, wenn der Nylonfaden mal seitlich unter dem Zickzackstich wegrutscht, solange das nur kleine Stellen sind, tut das der Sache keinen Abbruch. Zweiter Vorteil des Nylonfadens: Er ist reißfest und hält auch große Mengen Stoff und starke Belastung aus. Und noch ein Vorteil, er ist ganz glatt und rutscht auf Stoff gut. So rüscht es sich quasi von alleine.

Wenn ihr einmal rum seid, könnt ihr den Nylonfaden anziehen und den Stoff auf die gewünschte Weite zusammenkräuseln. Das ist in diesem Fall die Weite des Bundes.



Wenn ihr die richtige Weite habt, verknotet die beiden Enden des Nylonfadens. Jetzt verteilt ihr die Rüschen gleichmäßig rundherum. Markiert euch an der untenen Kante des Bundes vorne und hinten die Mitte. Zusammen mit den Seitennähten sind das vier Punkte. Diese vier Punkte entsprechen am Rockteil den vier Nähten (Es sind nur zwei Nähte wenn ihr keine Seitennähte im Ursprungsshirt hattet. Dann markiert euch zusätzlich die nicht aufgeschnittenen Seiten). Diese Punkte müssen aufeinander treffen wenn ihr jetzt den Rockteil an den Bund steckt. Steckt sie zuerst aufeinander (welche wohin kommt ist eurem Geschmack und dem Muster des Shirts überlassen) und dann die restlichen Strecken dazwischen. So wird der Rockteil schön gleichmäßig.

Fertig mit Stecken? Einmal hochhalten und prüfen ob alles gleichmäßig, gerade und schön ist. Notfalls korrigieren. Dann mit Elastikstich oder Zickzack nähen. Erst danach wird der Nylonfaden entfernt.

Das sieht schon ganz wie ein Rock aus. Jetzt fehlen noch die Säume. Zuerst oben am Bund. Auftritt Wäschegummi!

Wäschegummi

Das sieht so aus und man erkennt dass ich 3 m davon habe. Soviel brauchen wir nicht. Schneidet ein Stück ab, das mit etwas Zug um eure Hüfte reicht (bzw dort herum wo der Rock später sitzen soll). Wie lang das Stück tatsächlich sein muss hängt auch vom Zug des Gummis ab. Macht es nicht zu locker, sonst rutscht der Rock.

Ich erkläre erstmal wie ich das Wäschegummi angenäht habe. Zu anderen Möglichkeiten kommen wir danach.

Jetzt ist die Zeit gekommen in der ihr die engültige Höhe des Bundes festlegen müsst. Schneidet also ggf etwas ab, aber so dass noch etwas Nahtzugabe übrig bleibt. Auf die Nahtzugabe wird das Wäschegummi genäht, und zwar auf die rechte Seite des Stoffes (also außen). Klingt erstmal komisch, macht aber später Sinn. Und zwar mit der Spitzenkante nach unten zeigend (Richtung Rockteil) und der weicheren Seite sichtbar (wenn das Gummi eine weiche und eine glatte Seite hat). Die Spitzenkante sollte dort liegen wo später auch tatsächlich die Oberkante des Rocks sein soll. Also falls ihr euch da eine Linie aufzeichnen wollt.

Das Wäschegummi wird gedehnt aufgenäht. Dazu müsst ihr es erstmal gedehnt aufstecken. Das macht man zum Beispiel so: An einer Seitennaht ein Ende feststecken und das andere überlappend darüber. Darauf achten, dass das Gummi nicht in sich verdreht ist. An der gegenüberliegenden Seitennaht die Mitte des Gummis (ausmessen!) feststecken. Vorne und hinten mittig jeweils die entsprechende Mitte des losen Bandes feststecken und sich so weiterarbeiten bis das Band an genügend Punkten festgesteckt ist. Zum Annähen habe ich einen Stich benutzt der wie ein Zickzack aussieht, nur dass jede Linie aus drei Stichen besteht. Der ist ideal für Gummiband. Wer sowas nicht hat nimmt einen normalen Zickzack etwas schmaler als das Band. Die Naht beginnt an der Seite wo die Enden des Gummis überlappen. Beim Nähen wird der Gummi immer schrittweise (bis zur nächsten Stecknadel) auf die Länge des Stoffes gezogen. Näht langsam und konzentriert, dann klappt das.

Spitzenkante

Jetzt haben wir ein Gummi außen auf dem Bund. Das ist noch nicht das was wir wollen. Die überstehende Nahtzugabe neben dem Gummi könnt ihr schon mal abschneiden. Dann klappt ihr das Gummi nach innen um. Jetzt ist die Spitzenkante hinter dem Stoff sichtbar (siehe oben). Ah, das macht Sinn! Steckt diese Kante nochmal mit einigen Nadeln fest und näht sie ebenfalls fest. Dabei muss der Stoff wieder gedehnt werden, aber da das Gummi ja schon fest ist, ist es einfacher. Selber Stich wie eben, einmal rundherum, fertig! Das war doch gar nicht so kompliziert, oder? Und sieht ordentlich und gut aus.

Wer kein Wäschegummi hat, kann diese Methode auch mit normalem Gummiband machen. Dann könnt ihr im ersten Schritt das Gummi auch auf die Innenseite des Stoffes nähen, so ist es später auf jeden Fall unsichtbar.

Andere Möglichkeit ist natürlich, die Nahtzugabe etwas länger zu lassen, nach innen umzufalten und so anzunähen, dass ein Tunnel entsteht in den ein Gummiband eingezogen werden kann. Dann müsst ihr nur folgendes beachten: Lasst die Tunnelnaht erstmal an einer kurzen Stelle offen (vielleicht 5 cm). So könnt ihr das Gummi einziehen. Probiert dann den Rock an und legt die Länge des Gummis fest. Passt auf, dass er sich im Tunnel nicht verdreht. Die Enden des Gummibandes werden aus der Lücke in der Naht rausgezogen und aufeinander genäht. Dann kann die Lücke geschlossen werden.

So, der Bund ist jetzt fertig. Jetzt noch der untere Saum. Den kürzt ihr, wenn gewünscht, auf die richtige Länge, schlagt ihr doppelt nach innen um und näht einmal mit einem Zickzack rundherum. Einfacher ist es mit der Overlock, die kettelt die Kante einfach so ab.

Kleine Zugabe: Gürtelschlaufen. Wer noch Lust hat, kann Gürtelschlaufen an den Bund nähen. Dazu schneidet ihr aus den Ärmeln oder der Schulterpartie des Shirts vier Streifen aus. In der gewünschten Breite x 2 und der gewünschten Länge plus 4 cm. Die langen Seiten faltet ihr nach hinten um, so dass der Streifen nur noch halb so breit ist und näht einmal mittig mit einem breiten Zickzack drüber. Wer will kann natürlich auch extra Zugaben geben und einen Tunnel nähen der dann gewendet wird. Das bleibt euch überlassen. Die kurzen Seiten können jedenfalls offen bleiben.

Angenäht werden die Gürtelschlaufen jeweils etwa 10 cm von den Seitennähten entfernt vorne und hinten (oder dort wo ihr sie für sinnvoll haltet). Zuerst wird die obere Kante angenäht, knapp unterhalb der Spitzenkante des Wäschegummis. Legt die Gürtelschlaufen mit der Rückseite sichtbar auf die Bundkante so dass sie gerade 2 cm auf den Bund raufreichen. Mit einem normalen Steppstich mehrmals hin und zurück annähen, direkt neben der Wäschegummispitze. Dann klappt ihr sie herunter, auf den Bund rauf. Die untere Kante nähe ich so an, dass ich die Nahtzugabe (2 cm) umfalte und direkt an dem Knick mit einer Stecknadel befestige. Dann rolle ich den Bund etwas ein, so dass ich mit dem Nähmaschinenfuß gut in die Gürtelschlaufe reinkomme (siehe Bild unten) und nähe sie dort wo die Stecknadel sitzt ebenfalls an. Die Nahtzugaben können dann kurz abgeschnitten werden.

Gürtelschlaufen annähen

Und das wars, fertig ist der Rock! :)

Variationen/Tipps:


  • Geht super mit zu großen Werbeshirts, Bandshirts und ähnlichem. Aber natürlich kann man die Stücke auch aus Jerseystoff ausschneiden. Der Rockteil sollte dann (in der Weite) mindestens zwei mal so lang sein wie der Bund, damit es sich schön kräuselt.

  • Wer noch ein zweites Shirt oder Jerseyreste hat kann nach dem selben Prinzip noch eine zweite Rüsche in einer anderen Länge anbringen oder den Rock gestuft machen (zweite Stufe wieder mindestens doppelt so weit wie die erste).

  • Den Rockteil kann man auch zipflig zuschneiden und/oder aus den Ärmeln zusätzliche "Fetzen" schneiden die mit angerüscht werden.

  • Keine Angst davor, Motive zu zerschneiden! Es wirkt viel lässiger wenn nicht mehr alles genau zu erkennen ist.

  • Zusätzliches Volumen bringt eine Lange Tüll unter dem Rock. Einfach mit raffen und annähen.





Ich werde das bei nächster Gelegenheit auch auf die Page stellen, aber solange schon mal hier. Soll sich ja auch mal lohnen mein Blog zu lesen ;)

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Mittwoch, 18. Juni 2008 - 17:11 - Türkis + Khaki

Meine letzte Eule ist auch verschickt, also zeige ich sie euch noch kurz. Die Fotos sind nicht ganz so überzeugend geworden, in echt hat sie mehr Ausstrahlung ;)



Was als erstes auffällt ist, dass ich die Augen diesmal anders gemacht habe. Das hatte ich schon bei Katjas Eule probiert, passte aber nicht so gut ins Konzept. Bei dieser Eule für Sneeweisz war von Anfang an klar, dass sie irgendwie verträumter werden würde. Khaki-Matschfarben mit Türkis war die Vorgabe (ich mag die Kombi selber auch total) und da passte einfach alles zusammen.



Die Augen sind ein bisschen unterschiedlich, dadurch hat sie so was fragendes, aufmerksames. Das liegt eigentlich nur daran, dass ich fast nie zwei gleiche Knöpfe habe, aber man weiß ja vorher nie wo der Charme im Endeffekt herkommt.



Auf dem Schnabel hat sie noch ein grünes Herz, auf der Stirn ein ähnliches Stickmotiv wie Katjas Eule (das wird jetzt mein Eulenmotiv bleiben, glaube ich). Ich hab ein paar Stickereien mit Wolle gemacht weil sie farblich so schön passte. Und die Blattmotive (oder was immer das ist) auf dem türkis-senffarbenen Jacquard geben gute Flügelmuster ab.





Das waren also meine beiden Miniswap-Eulen. Es hat viel Spaß gemacht, etwas zu entwerfen mit einem konkreten Empfänger im Hinterkopf. Macht man ja viel zu selten. Und wenn dann meist für immer die selben Freunde und Verwandten. Das wird also wohl nicht das letzte Mal gewesen sein. :)

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Donnerstag, 12. Juni 2008 - 13:05 - Audrey-Hepburn-Gedenknähen

Die Jacke ist jetzt soweit zusammen. Ich habe auch Einlage drin, das macht nochmal einen Reisenunterschied. Jetzt hängts wieder am Futter. Ich muss da nochmal was geeignetes suchen. Mal sehen wann ich dazu komme, kann uU etwas dauern.

So siehts jetzt aus, zwei Ärmel und ein provisorisch befestigter Kragen.



Ich sehe das Geheimnis der Kimonoärmel, glaube ich. Die Schultern werden dadurch viel runder, was sehr feminin und retro-elegant wirkt. Finde ich.
Die schrägen Abnäher im Vorderteil muss ich noch mal neu machen, die sind zu steil und evtl auch zu lang. Schlau dass mir das *jetzt* auffällt, aber das kriege ich schon hin, denk ich.



Der Kragen ist ziemlich süß. Ich hatte überlegt, den nochmal neu zu zeichnen und dabei etwas weiter rum zu ziehen, dass die Enden/Ecken weiter runter reichen, aber ich glaube so gefällts mir besser. Muss ich nochmal selber anprobieren, an der Puppe ist es jedenfalls schön. Jetzt ist er nicht ganz mittig angesteckt, glaube ich, aber es ist ja auch nur ein Test.

Irgendwo in meinem Hinterkopf bildet sich neben der unvermeidlichen Audrey-Hepburn-Assoziation die Vorstellung von Schleifen. Irgendwo. Schwarze Stoffschleifchen. An den noch zu ergänzenden Taschenpatten? Am Kragen? Ich muss da nochmal drüber meditieren. Zierschleifen sind nicht mein gewohntes Terrain. Würde aber ein schöner mädchenhafter Kontrast sein vielleicht. Wird man sehen wenn die Jacke soweit fertig ist.
Über Knöpfe habe ich auch noch nicht nachgedacht. Und dann sind da ja noch die Paspelknopflöcher. Aber ich bin zuversichtlich. Wenn ich eins an dieser Jacke gemerkt habe, dann dass ich mich weiterentwickel. Die Verarbeitung der Ärmel mit Seitenteil und eingesetztem Keil hätte mich früher in den Wahnsinn getrieben. Das ist jetzt ganz anständig geworden. So sauber konnte ich nicht immer arbeiten.

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Dienstag, 10. Juni 2008 - 18:11 - Approaching

Die andere Swap-Eule ist auch fertig, habe ich gestern in einem durchmotivierten Rutsch gemacht. Ihr kennt das Spiel, wenn sie angekommen ist, zeige ich Bilder.


Nachdem ich Eulenfreizeit habe, habe ich jetzt doch tatsächlich mal die Teile für die 1963-Jacke zugeschnitten. Ohne ein Probeteil zu machen. Ich halte ja viel von Probeteilen, aber man muss es auch nicht übertreiben. Der Stoff war wie gesagt 2€, und ich brauche nur einen Meter.

Weil ich so gespannt war wie das nun aussieht und ob es passt habe ich auch gleich ein paar Teile zusammen genäht. Zig Abnäher, an Stellen an den man sie nie vermutet hätte. Die Anleitung beschränkt sich aufs Wesentliche, aber ich habs soweit alles nachvollziehen können.



Da sieht der Stoff sehr dünn und steif aus, ist er aber gar nicht. Im Gegenteil, der ist nach dem Waschen richtig weich geworden. Muss nur dringend gebügelt werden, damit die Nähte besser fallen.



Einen Ärmel habe ich schon und hier ist ja die Stelle wo die ganzen coolen Sachen passieren. *Unter* dem Arm. Passt bisher sehr gut, ich bin direkt überrascht. Und meine Theorie bestätigt sich mehr und mehr, das Model auf dem Foto trägt die Jacke in 44, obwohl das niemals ihre Größe ist. Sitzt doch ganz anders.



Ich habe weiter keine Detailfotos von der Verarbeitung, aber da ich das ja auch alles noch mit dem Futter machen muss gibts da nochmal die Gelegenheit. Nur welches Futter ich nehme weiß ich noch nicht. Was buntes auf jeden Fall.

Jetzt denke ich, ich hätte die Jacke doch lieber in dunklem Braun gemacht. Schwarz ist so hart. Braun hätte man gut mit Rot kombinieren können (ja, kann man Schwarz auch, ist aber nicht das selbe), als Knopf-Faden oder so. Naja, eigentlich fehlen mir nur die konkreten Ideen wo ich hin will mit den Details und den gesamten Look der Jacke. Zu Schwarz habe ich noch kein Konzept. Das ist so wenig Sechziger, deshalb vielleicht. Aber mal abwarten ob sie zu mir spricht, wenn sie weiter fertig wird. Ich glaube der Kragen macht noch einen großen Unterschied.



Aus dem Rest (ist ja noch ein Meter von dem Stoff übrig) werde ich mir dann vermutlich endlich den kurzen schwarzen schlichten Rock nähen der zu allem passt, aber in meinem Schrank noch fehlt. Habe sogar schon eine konkrete Idee für "den Rock ohne Eigenschaften". Keine farbigen Details, damit wäre er schon wieder so festgelegt. Aber Falten gehen immer. Später dazu mehr, wenns soweit ist.


Und als gratis Lächel-Foto für heute gibts bunte Metallic-Sterne. So schnell kommt man von den 60ern in die 80er :D Ist ein Schal den ich mir neulich gekauft habe. Der macht glücklich. Deswegen ist er auch überhaupt nicht Emo! ;)

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Samstag, 7. Juni 2008 - 19:00 - Stoffshopping

Heute war außerplanmäßiger Stoffmarkt Holland in der Stadt und ich habe im Gegensatz zum letzten Mal richtig was eingekauft. Irgendwie warfen sich mir mehrmals solche schönen Schnäppchen in den Weg, das war ein Vergnügen.

Ein leinenartiges Streifenmuster, gabs in so vielen schönen gedeckten Farben aber rot hat am lautesten nach mir gerufen. 2€/m und noch was geschenkt weils der Rest war, da kann man nicht meckern. Und der Verkäufer hat mich total angeflirtet *gg*



Daraus wird möglicheriwese der schöne Leinenrock aus der aktuellen Burda, wenn das mit den Streifen geht, sonst muss ich den Schnitt ändern. Aber so ein Rock in der Art schwebt mir vor.

Und ein Wollgemisch, kann auch Synthetik sein. Khakitöne mit ein wenig Bunt und ganz zarten Glitzerstreifen. Auch 2€/m. Daraus wird vermutlich ein kurzer Faltenrock wie dieser rote Rock den ich vor einiger Zeit genäht habe.



Und für Sodas orientalisch-kitschig gestaltete Loggia habe ich diesen Haufen Patchworkstoffe mitgenommen. Dazu kommt noch rot/orange und dann wirds ein Kissenbezug. Dafür sind diese wilden Batikmuster super. Was man hier nicht sieht, einer der Stoffe hat ein tolles Elefantenmotiv. *schwärm*



Ohne Foto noch zwei Meter schwarzen dünnen Köper für die berüchtigte 1963-Jacke. Damit das endlich mal was wird ;) Schwarz ist zwar lahm aber passt zu allem und war einfach zu finden. Und wenns nicht klappt: 2€/m sind zu verschmerzen.

Dann habe ich noch Hexenstern getroffen und mit ihr endlich mal wieder ein bisschen geschnackt. In der Sonne, bei angenehm gefülltem Marktplatz (nicht so ein Gedrängel wie sonst), das war richtig gut. :)

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Freitag, 6. Juni 2008 - 13:47 - Kommt ein Vogel geflogen

Da der erste Eulen-Mini-Swap (mit Katja) jetzt abgeschlossen ist, kann ich euch mal ein paar Bilder zeigen.







Die Eule ist ein wenig aufwändiger und hat auch mehr Stickerei. Ich hab einfach kein Ende gefunden. :D Die Federn auf dem Bauch sind aus Reihen von gezackt geschnittenem Filzband, die Ohren sind mit Holzperlen gemacht. Die Knöpfe für die Augen kann man hier gar nicht so gut sehen, die sind ziemlich faszinierend mit eingestreuten dunklen "Fusseln" und so opalartigen mehrschichtigen Grüntönen. Genau richtig für tiefe leuchtende Eulenaugen.

Während der Arbeit hatte ich einen Zeitungsausschnitt auf dem Tisch zu liegen auf dessen Rückseite diese Geolino-Werbung ist. Zufällig lag der "Kopf" der Eule darüber, ich musste sehr schmunzeln :)







Aber ich will auch nicht vorenthalten was ich im Gegenzug tolles von Katja bekommen habe. Ich hatte mir einen Mini-Quilt für die Wand gewünscht, irgendwas das in mein eher grüntoniges Arbeitszimmer passt.



Sooooo schön! Ich hab mich da total drüber gefreut! Der Quilt ist etwa DIN A4 groß und hat schon seinen Platz neben meinem Schreibtisch gefunden. Da würden jetzt gut noch mehr dazu passen, ich stell mir das richtig schön vor wenn die Wand mit verschieden großen, eckigen und runden farbigen Mini-Quilts bestückt ist.







Die Farben sind schön und die vielen Muster und das Vögelchen und die Knopfblumen und überhaupt! Habs schon ganz andächtig gestreichelt. Handarbeit ist so was tolles!

Danke Katja, das hat wirklich Spaß gemacht :)



Für die nächste Eule habe ich auch schon einen Haufen Ideen. Die wird vermutlich ganz anders. Ich freu mich schon drauf. Erstmal muss ich etwas aufräumen und das ganze Material zusammentragen. Ist doch immer schön in seinen Schätzen kramen zu können. :D

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Dienstag, 3. Juni 2008 - 17:38 - Die Wortspiele drängen sich geradezu auf

Wacken rockt. Wussten wir ja schon immer. Hier nochmal der überflüssige Beweis. ;)

Ich habe aus dem diesjährigen Wacken-Xmas-Package-Shirt* einen Rock genäht. Ein total tolles, einfaches, schnelles Projekt. Und ein supersüßer Sommerrock. Ich mach dafür noch ein Tutorial, aber dafür brauche ich noch zwei Fotos, das also später. Hier erstmal Fotos!



Der Saum trügt, das ist der originale Tshirt-Saum der noch ab muss. Ich spekuliere darauf, dass Soda mir das mit der Overlock abkettelt, deshalb habe ich da noch nichts getan.

Von hinten ist es so ähnlich. Was ich da witzig finde ist, dass es so aussieht als wenn die Hände zum Schädel im Schriftzug gehören, dabei war das vom Motiv darunter.



Den Bund habe ich mit Wäschegummi gemacht, das geht fix und hält. Dazu gibts noch extra breite Gürtelschlaufen für Nietengürtel oder zum Anhängen von Zeug. Kann man auf Festivals nie genug haben.




Aus dem Shirt von 2006 habe ich weiland ein Kleid gemacht. Das vom letzten Jahr habe ich noch als T-Shirt (aber wer weiß wie lange noch ;)). Ich habe nicht grundsätzlich was gegen die Wackenshirts, ich habe nur so Uuuuuuunmengen an Shirts, da sind Kleider oder Röcke viel sinnvoller. Und zudem ist es mal was anderes. Auch wenn mein Freund es einen Riesensakrileg findet, Metalshirts zu zerschneiden. Aber der weiß ja auch nicht alles. ;)

* Zu den Karten gibts immer ein gratis Shirt wenn man sie ganz früh bestellt. Früher war das mal vor Weihnachten, aber mittlerweile sind die limitierten Karten Weihnachten schon immer ausverkauft.

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Die erste Swap-Eule ist fertig! Und es fällt mir doch tatsächlich ein wenig schwer, sie zu verschicken ;)
Für die zweite Eule muss ich jetzt erstmal meinen Tisch aufräumen und Material sortieren. Aber ich hab schon gute Ideen.

Obwohl ich gerade welche gemacht habe gibts jetzt noch keine Eulen-Bilder, tut mir leid. Ich zeig sie euch, aber erst wenn die Eule in ihrer neuen Heimat angekommen ist.

Aber zum Thema Vorfreude -wo wir gerade dabei sind- hat mein Balkongarten heute etwas gehabt:



Meine handaufgezogenen Tagetes beginnen zu blühen! Immer wieder eine Freude, zu sehen wie sich die kleinen Kerlchen so rausmachen.

Das hier ist übrigens mein 100ster Post in diesem Blog. Hurra! Konfetti!


Montag, 2. Juni 2008 - 13:01 - So gut wie fertig: Das Wohnzimmer

So, da bin ich mal mit Fotos vom fertigen Wohnzimmer. Yay!

Endlich hat die Rundumansicht gut geklappt, mit Klick wirds wieder groß.



Inzwischen ist es natürlich schon wieder verkramt und so, aber ich denke es muss auch nicht wie aus dem Katalog sein wenn echte Menschen drin leben. Mein Dalmatinersofa habe ich wieder reingequengelt, das war eigentlich nicht vorgesehen. Ich würde da gerne einen neuen Bezug für machen (brauner Plüsch zum Beispiel) damit es besser passt. Und die Kisten auf dem Flur sollen da auch nicht bleiben, da fehlt noch ein kleiner Schrank.
Über dem Sofa (dem anderen) ist noch Platz für mehr kleine Bilder. Die anderen haben wir aus verschiedenen Urlauben mitgebracht, sind Stadtansichten und Karten. Das ergibt zusammen mit den Schwerten und den eher rustikalen Dekosachen wie dem Leuchter neben der Tür eigentlich zu viel Jagdschloss-Atmosphäre für meinen Geschmack, aber deshalb sind die Brüche (Technik, Roboter, Dalmatiner, Wackenbecher, ..) so wichtig.

Der gelbe Schimmer hinter der Balkontür ist übrigens ein Sonnenschirm. Es ist gerade so richtig Sommer hier. Wir waren am Wochenende sogar im See schwimmen, aber das ist jetzt sehr Off-Topic ;)

Was man auf dem Panorama nicht sieht, ist wie viel Platz mittig im Zimmer (da wo die Kamera stand) ist. Viel mehr als vorher! Find ich großartig. Auch ein prima Platz für den Fatboy (der fehlt noch) und andere mobile Sitzgelegenheiten. So wird das Zimmer irgendwie dynamischer, das mag ich sehr.

Hier noch ein paar Detailaufnahmen, die irgendwie alle sehr gemustert sind.





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Mittwoch, 28. Mai 2008 - 20:07 - Burda 6/2008

Ja, ich habe mich etwas rar gemacht, mir ist momentan nicht so nach Plaudern. Ich arbeite an einer Swap-Eule, die ich aber erst zeigen will wenn sie fertig und in ihrer neuen Heimat angekommen ist. Aber Sticken ist etwas, das mir momentan gut tut. Man kann dabei ungestört denken, beschäftigt seine Hände und tut was schönes und sinnvolles.

Das Wohnzimmer übrigens ist fertig, gefällt uns gut und bietet unglaublich viel mehr Platz als vorher. Leider habe ich noch keine schöne Panoramaaufnahme hingekriegt, aber das wird noch.


Jetzt erstmal: Die neue Burda. Ich glaube ich sage das immer, aber es stimmt: Immer ein Grund zur Freude!


Die Bluse auf dem Cover gefällt mir schon mal. Schöner Stoff auch. Braun ist eine unterschätzte Farbe in meinem Kleiderschrank. Ich habe gerade mal zwei braune Shirts, eins davon ist vom FC St.Pauli :D

Erstes Thema ist der maritime Look. Okay. Jacke 101 hat einen schönen schlichten Schnitt den man gut verwandeln kann. Die Kombi von Stoff und Reißverschlusstaschen finde ich etwas gewagt, aber vielleicht ist das Absicht. Bermuda 103 geht nicht, weil ich keine Bermudas mag. Grundsätzlich, ja. Ich versuche es zu vermeiden, Dinge grundsätzlich abzulehnen, aber bisher ist mir bei den Bermudas noch kein Gegenbeispiel über den Weg gelaufen was meine Meinung geändert hätte. Und wenn nichtmal Julia Roberts damit gut aussieht (Pretty Woman, hummerrot) weiß ich auch nicht.
Bluse 107A ist mehr mein Fall. Schöner Stoff, interessante Raffung, tolle Ärmel. Wenn sie jetzt noch gut sitzt ist sie gekauft. Ich fürchte, dass der Stoff seitlich über dem Gummizug ausbeult und absteht.
Rock 106A sieht für mich zu sehr nach Turnbeutel aus, in dem Stoff. Und bei Shirt 109A hat Burda wieder etwas ganz burdatypisches gemacht, nämlich Streifen orthogonal anordnen. Muss das denn sein? Das wäre doch ohne diese grafischen Spielereien viel netter. Lässiges kleines Hemdchen ansonsten. Die Kombi mit dem Tennisrock gefällt mir gut.
Bluse 105A ist unglaublich preppy gestylt, sieht aber ansonsten ziemlich gut aus. Obwohl, die Streifen sind nicht optimal, der Chevronverlauf unten an der Knopfleiste stört mich. Aber die Kombi mit dem roten Rock auf der gegenüberliegenden Seite (nur im Heft) ist toll. Ich hab ziemlich genau so einen Rock und passende Schuhe sogar. Hmmmmmm....

Und dann.... ach Burda. Liebe, liebe Burda! Jacke, Verzeihung - Blouson 111 ist alles was an den Achtzigern schrecklich war. Neongelbes Netzmaterial! Muss ich mehr sagen? Versteht mich nicht falsch, ich mag die Achtziger, das ist mein Kindheitsjahrzehnt. Aber muss man denn alles aufheben und wiederholen? Nichts gegen einen gewissen Retro-Look, aber das hier überschreitet jede Grenze. Das ist nicht Achtziger-Look, das IST Achtziger. At its best. Dazu noch die Slimfit-Hose (am besten mit neongelben Kontrastnähten!), der neongelbe Gürtel, Turnschuhe, blonde Volumenfrisur, Goldkette, fette sportliche Uhr (ausnahmsweise nicht Swatch). Das ist so gut, dass es wehtut. Nein Burda, das mit dem Achtziger-Revival meint ihr zu gut.
Die ganze Strecke ist so. Ich weiß gar nicht was ich noch sagen soll. Orangefarbene Coverlocknähte auf graumeliertem Jersey! Leggings und Schlabbershirt in Schockfarben!

Was allerdings süß ist, auf Seite 26 beim Nylon-Workshop (Gut, gut, gut! Workshops sind gut!) sieht man dass Burda eigene Einnähetiketten verwendet mit einen ganz schlichten weißen Schriftzug auf schwarz. Sehr unterstated. Sehr gut.
(In dem Zusammenhang sei mir die ketzerische Anmerkung gestattet, dass es MEILEN sind zwischen einen eigenen "Einnähetikett" und einem eigenen "Label" ;))

Hachja, als optische Abkühlung gibts pastellfarbige Basics. Aber auch in fliederfarben können sie mir die Jacke, nein, den *Blouson* 112 nicht schönreden. Ich erkenne ihn wieder!
Bluse 107B ist wieder da, sieht immer noch schön aus und beult gar nicht so wie geargwöhnt. In Blümchen allerdings zu kitschig für meinen Geschmack.
Jacke 102 ist Jacke 101 mit anderen Details. Die Biesen an den Ärmeln sind toll, der Bund gefällt mir, aber ohne Bogenkanten und mit Stehkragen wärs noch einen Tick mehr mein Fall. Und das Kleid dazu ist toll (leider kein Nähmodell, Day Birger et Mikkelsen, war ja klar, die Dänen wieder).
Shirt 124 und Rock 121B sind unglaublich unvorteilhaft fotografiert. Aber da ich vorgeblättert habe kann ich sagen, dass der Rock zumindest echt schön geschnitten ist :P

Zum Download gibts das Shiftkleid 137. Nicht übel, sogar in diesem Retro-Print. (Remember: Ich mag die Schnitte der Sechziger, aber nicht die Druckmotive). Von den illustrativ abgebildeten Societydamen erkenne ich mal wieder keinen außer Paris Hilton, aber die hat in diesem Fall auch das beste Kleid an. Auch wenn ich nicht wissen möchte ob sie in diese Tasche jetzt ihren Hund geklemmt hat... ;)

Label des Monats ist "Dancing Chef" die schicke Berufskleidung machen, für Koch- und Servicepersonal. Das ist mal eine super Idee. Berufskleidung ist ja meist ein Feld des Grauens, modisch betrachtet.

Diesmal gefällt mir der "Zierliche" Schnitt - Kleid 120 - echt gut. In "Kaffeebohnenbraun". Das ist doch mal ne Farbe. Ist da eigentlich nur der Oberkörper kürzer oder was macht den Unterschied?
Dann folgt schon Titelbluse 105B, leider (im Heft, online nicht ganz so schlimm) verdeckt von einer monströsen Bermudahose (ich sag doch, wir leben in Feindschaft). Kleid 118 ist auch interessant, obwohl man von der eigentlichen aufwändigen Schnittführung dank wildem Muster kaum noch was sieht. Schade, obwohl das Muster auch okay ist. Die Bluse mit dne Raffungen gibts auch als Kleid 108, aber da springt der Funke nicht so über.
Aber Rock 122 ist Liebe auf den ersten Blick. Besser kann man Leinen kaum in Szene setzen. Toll! Längere Schleifenbänder und ich falle in Ohnmacht. Die Dior-Tasche nehme ich übrigens auch gern dazu :D
Und Rock 121A bei dem ich vorhin schon geschummelt habe ist auch ein echtes Schmuckstück. Schöne Idee mit dem kleinen Bändchen vorne. Da kann man auch toll eine Kontrastfarbe unterbringen. Wo kommen denn plötzlich die ganzen hübschen Ideen her, Burda? Diese Trend-Strecke ist fabelhaft, obwohl ich mit dem Thema (Safari? Ethno?) gar nichts anfangen kann. Aber schnitttechnisch ein Fest!

Und jetzt gehts doch nochmal zurück in die Achtziger. Schockfarben für Shirts. Das einzige was ich spontan ganz schön finde ist Shirt 123, vielleicht nicht in grellorange. Aber prinzipiell ein guter Schnitt. Gute Länge auch. Wenn ich Jersey nähen *könnte*.
Und noch mal eben kurz klugscheißen, bitte: "...mithilfe von Schablonen auf den Stoff gestempelt.." (Seite 54) Nee, entweder Schablonen ODER Stempeln. Know your mushrooms!

Die Offline-Online-Ecke für Burdastyle ist irgendwie ganz internetmäßig geworden. Lauter Informationen bei denen man nicht sicher ist ob sie einen interessieren, aber die man liest weil sie nett aufgemacht sind. Burdastyle ist eigentlich ganz cool. Ich denke, die Schnitte sind noch zu komplex für viele Leute und die Art und Weise wie sie erklärt werden können ist etwas umständlich, aber es ist eine schöne Idee.

Exclusiv (Exklusiv? Wie sagt der Duden?) ist diesmal von Sonja Kiefer, ein nicht uninteressantes Kleid 126 aus wunderbar blauem Satin. Nur, die Pose macht etwa 80% des Looks aus. Kurven! Fishtail!

Dann ist die Plusmode dran und ich muss mal sagen: Wow, das Model ist total hübsch! Die hat so ein schönes Gesicht! Und Danke, liebe Burda, dass ihr keine Größe-34-Gazelle mehr in die großen Größen steckt. DAAAAAANKE! Die Kleider sind übrigens auch alle ziemlich schön. Die 127! Zauberhaft!


Heute mal ausnahmesweise ein Wort zur Reise-Rubrik. HAMBURG! Da fahrt ihr jahrelang in der Weltgeschichte rum, Marokko, Indien, weiß-der-Geier, und dann kommt ihr doch noch nach Hamburg. Ist eben nicht Gruner+Jahr, der Burdaverlag sitzt in Offenburg soweit ich weiß, da ist das vielleicht schon eine Reise in den Norden.
Ich liebe Hamburg-Berichte. Gibt einem kurz das Gefühl man müsste unbedingt mal hin und dann kann man genießen, dass man ja schon da ist. Genauso gehts mir immer wenn ich die vielen Touristen am Hafen sehe. Für die ist es nur ein (hoffentlich schöner) Urlaub, aber ich darf bleiben.
Wenn man jetzt gut hinschaut auf Seite 86/87 erkennt man auch ganz rechts ein grünes Segelschiff mit einer weißen Gallionsfigur. Das ist der junge Herr Rickmer, den ich hier fotografiert habe. Ich find das macht es irgendwie realer wenn man solche Verbindungen aufbauen kann.

Yo, okay! Weiter. Kindersachen. Ganz schön, Farbverlauf, auch schön, unbut, sehr schön. Ballonrock 135, schreck, *Ballon*rock! Trotzdem schön. Dann Kreativ. Ich will den Stoff den sie da um die Stuhllehne genäht haben (Seite 96). Der gefällt mir. Und die Kissen von Seite 98 auch. Dachte kurz das sind die, die ich bei Ikea jedesmal *fast* kaufe, die haben so ein ähnliches Stickmotiv. Und das große Kissen auf dem unteren Foto *muss* Marimekko sein :)
Hmm und Pesto-Rezepte. Das gut! Grünes Pesto liebe ich!


Und das wars auch schon. Ohhhhhhhh :/
Es folgt die Vorschau: Sommersachen, ein schickes schwarzes Kleid, und Kreativ-Sachen mit Muscheln (ich versuche *keine* zu sammeln, bring mich nicht dazu!).


Also das hat Spaß gemacht. Mein Favorit ist der orangefarbene Leinenrock. Und der Rock mit dem Bändchen. Genial einfach.

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Sonntag, 25. Mai 2008 - 13:15 - Willkommen in meinen Coffeeshop :D

Nachdem ich die vergangenen Tage etwas in den Renovierungsarbeiten verschwunden war, gibts hier wieder ein paar Bilder.

Donnerstag habe ich die dunklen Flächen ausgemalt und wir haben schon angefangen, Möbel einzuräumen und zurecht zu rücken.



Wenn man die ganzen Klebestreifen und Folien weg hat ist es ja schon eine Riesenerleichterung. Schön dich wiederzusehen, Teppich!



Dann haben wir noch ein Billy-Regal notgeschlachtet. Wir hatten zwei hohe (202 cm) und ein niedriges (107 cm) Billy in anthrazit-metallic. Das war eine Sonderfarbe, daher war schon klar, dass Ikea die nicht ewig hat. Inzwischen ist sie tatsächlich nicht mehr zu haben, dafür gibts rot und silber und schwarz mit Mustern. Hat uns alles nicht weitergebracht. Also haben wir ein großes schwarzes Billy mitgenommen, dass das große anthrazitfarbene aus dem Arbeitszimmer ersetzt welches dann wiederum in ein kleines Billy zersägt wurde. Ging erstaunlich gut. Jetzt haben wir zwei Kleine und ein Großes die zusammenpassen und auch gleich an ihre Plätze gestellt wurden. Wie man sieht ist die Höhe des Streifens auch extra auf die Regale angepasst.



Und dann habe ich ziemlich viel geputzt (diese junge Herr hier hat versucht zu helfen ;)) und geschraubt und geräumt.



Das ganze Zeug wieder einzuräumen (und dann auch noch irgendwie sinnvoll und dekorativ) ist eine ziemliche Aufgabe wenn plötzlich nicht mehr die gleichen Stellmöglichkeiten wie vorher da sind. Bei den CDs wenigstens wars einfach. Nach Alphabet. Obwohl ich sie auch gerne mal nach Farben sortieren würde (ja, man findet nichts, aber es sieht schön aus).



Das Zimmer ist jetzt so gut wie fertig, es muss noch etwas aufgeräumt werden und die Verteilung der Sachen auf die Regalfächer ist noch nicht endgültig. Aber es sieht aus wie ein Wohnzimmer und fühlt sich auch fast schon wieder so an. Fotos gibts beim nächsten Mal. :)

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Mittwoch, 21. Mai 2008 - 23:26 - Morgen fällt mir dann ein witziger Titel ein

Ich glaube ich habe die Phase des unterbewussten inneren Widerstands aka Schweinehunds ;) überwunden und mich ein wenig an die körperliche Arbeit gewöhnt.



Heute habe ich zwar Blasen an der rechten Hand, aber der Muskelkater ist nicht mehr der Rede wert und ich fühle mich bei Weitem nicht so schlapp wie gestern und vorgestern. Könnte auch an der anderen Farbe liegen, heute war nämlich Sandfarbe dran. Die ist etwas dünnflüssiger als Weiß, aber ob das einen Unterschied macht?
Ist auf jeden Fall sehr gleichmäßig geworden und sieht edel und warm und schön aus.



Ich glaube es war eher eine psychologische Angelegenheit. Da ich heute beim Streichen Jan Weilers "Maria, ihm schmeckt's nicht!" gehört habe, bin ich gar nicht zum Grübeln und Nörgeln gekommen und habs auch gar nicht so anstregend empfunden.
Sehr zu empfehlen übrigens, das Buch (ich hab das Hörbuch, vom Autor gelesen, ist vielleicht noch schöner weil er die Stimmen so toll macht). Witzig und hintergründig erzählt Herr Weiler über seine angeheiratete italienische Verwandschaft.
Da isses bei good old amazon:




Damit habe ich heute alle Wände gestrichen, die Sandfarbe ist restlos alle (hat ganz knapp gereicht) und die Wände sind bis auf die beiden Bereich die erdfarben werden fertig.
Die Effekte mache ich dann morgen und dann können wir auch schon wieder ein paar Dinge einräumen. Schrank, Sofa, Fensterbereich. Das wird ein Erlebnis.
Und Erdfarben sieht doch echt wie Schokoeis aus, oder? Lecker!





Ach und was ich noch loswerden wollte: Mir ist ein viel besserer Titel zum gestrigen Post eingefallen. "White and nerdy". :D
(Die Wortspielkasse fordert meine wöchentlichen Beiträge, ich kann nichts dafür! ;))

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Dienstag, 20. Mai 2008 - 18:51 - Wohnzimmer, Update in Weiß

Ich melde mich von der Sklavenarbeit zurück. Meine Fresse, das Streichen schlaucht. Ich hab Muskelkater in den Oberarmen!

Gestern hatte ich ganz schlecht geschlafen und war entsprechend groggy, aber ich habe trotzdem die Decke und zwei Wände gestrichen (watt mutt, datt mutt). Danach war ich vielleicht erledigt. Heute habe ich dann (nach sehr viel mehr Schlaf) die restlichen zwei Wände gemacht und jetzt haben wir ein reinweißes Wohnzimmer. Strange.

Ganz erstaunlich finde ich meine Wahrnehmung dabei. Ein ganz weißes Zimmer beim Einzug wirkt leer und ungestrichen. Da ich aber ja *weiß*, dass hier Rot und Schwarz unter der weißen Farbe sind wirkt das Wohnzimmer auf mich anders. Weiß-übergestrichen halt. Mehr so erwartungsfreudig, und gar nicht trist. Obwohl es fast genauso aussieht wie beim Einzug. Wunder der Kognition.





Die Folie auf dem Teppich erinnerte mich spontan an die Augsburger Puppenkiste. Da haben sie Wasser immer mit Folien dargestellt. Hach, das Meeeeeer! *rausch*
:D







Die beiden Eimer mit den orangefarbenen Deckeln beinhalten die neue Farbe. Sieht aus wie geschmolzenes Schoko- und Haselnusseis. Mjamm!
Ich hab mal die Farbkarten eingescannt, die Farben sind natürlich nicht gut rüber gekommen, aber ich habe versucht sie so gut wie möglich hinzukriegen.



Sand- und Erdfarben. Wie naturverbunden :). Obere Reihe Mitte ist die Grundfarbe, untere Reihe ganz rechts ist die Effektfarbe.

Die Pflanzen stehen ja momentan alle draußen, und ohne Gardine und Jalousetten kann man sogar mal "richtig" rausgucken und sieht wie grün es draußen (nicht nur auf dem Balkon) ist. Schöner Ausblick, mitten in der Stadt.




So sieht mein Arbeitsplatz übrigens zur Zeit aus. Ich freu mich schon drauf wenn er wieder benutzbar ist, es kribbelt mich in den Fingern ein neues Projekt zu beginnen und die Swap-Eulen zu machen. Ich denke in zwei Tagen bin ich mit dem Wohnzimmer durch, maximal drei. Deshalb leider eine kleine Verzögerung. Aber ich kann schon mal sagen, dass ich heute ein ganz entzückendes Materialpaket bekommen habe. Macht mir das Warten nicht einfacher ;)

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