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Freitag, 20. Juni 2008 - 01:02 - Shirt2Rock Tutorial "Tutorial"? Seit wann nennen wir das nicht mehr "Anleitung"? ;) Egal. Hier die versprochene Anleitung zu diesem Rock. Tshirt-2-RockWie man aus einem T-Shirt einen Rock macht. Vorher![]() ![]() Nachher![]() Man braucht:
So geht's:Wenn das Shirt neu ist, wird es erstmal vorgewaschen, sonst kann es böse Überraschungen geben was die spätere Passform angeht. Auch Baumwolljersey läuft ein! Die Transformation zum Rock beginnt mit dem beherzten Griff zur Schere. Als erstes werden die Ärmel rausgeschnitten. Man kann auch die Nähte auftrennen, ist aber nicht unbedingt erforderlich. Dicht neben der Naht (auf der Shirtseite, nicht auf dem Ärmel) entlangschneiden. Das macht sich besser, wenn man beide Stofflagen einzeln schneidet. ![]() Die Ärmel können zur Seite gelegt werden, die brauchen wir erstmal nicht mehr. Das ärmellose Shirt wird jetzt weiter zerschnitten. Denkt (oder zeichnet) euch eine waagerechte Linie die direkt unter dem Halsbündchen entlangläuft. Dort wird vorne und hinten der obere Teil des Shirts abgeschnitten. Ebenso entlang einer weiteren waagerechten (parallelen!) Linie etwa 20 cm weiter unten. Die Höhe dieses Streifens könnt ihr am Aufdruck des Shirts orientieren (ich habe versucht den Schriftzug ganz zu lassen). Das wird später der Bund/Sattel. Es ist wichtig, dass ihr wirklich gerade und parallel schneidet, sonst wird nachher alles schief. Messt euch die Abstände aus und zeichnet euch Markierungen auf das Shirt. ![]() Die Schulterpartie des Shirts kann auch weggelegt werden, brauchen wir jetzt nicht. Die Seiten der beiden Bundstreifen die ihr jetzt habt sind vermutlich etwas schräg vom Ärmelloch. Das bitte einmal begradigen. Wer ein sehr großes Shirt hat, schneidet die Streifen auf eine Breite die dem halben Hüftumfang minus einer Stretchzugabe entspricht (einfach mal an einer Seite zusammenstecken und anprobieren, dann wisst ihr die Länge). Bei Größe M hat das bei mir gut gepasst, so wie es war. Ganz eng muss der Bund nicht sein, dafür haben wir noch das Wäschegummi. Die beiden Streifen werden jetzt an den schmalen Seiten zusammengenäht und bilden so einen Ring. Verwendet einen Stretchstich oder einen schmalen Zickzack, damit die Naht später nicht reißt. Wer eine Overlockmaschine hat, freut sich. Normalerweise franst T-Shirtmaterial nicht aus, ihr müsst also nicht groß versäubern (vor allem nicht wenn ihr eh mit Zickzack arbeitet), aber wer sich unsicher ist, kann das natürlich tun. Weiter gehts mit dem Rest des Shirts. Messt die Höhe aus (ohne den Saum) und halbiert sie. Dort schneidet ihr das Shirt einmal waagerecht durch. So ergeben sich zwei gleich hohe Ringe (an einem ist der Saum dran, den kann man aber auch gleich knapp abschneiden). ![]() Die beiden Ringe werden an einer Seitennaht aufgeschnitten. Nicht alle T-Shirts haben Seitennähte, aber wenn keine da ist, denkt euch eine. Die Naht schneidet ihr komplett raus, die brauchen wir nicht. Jetzt haben wir zwei längliche Rechtecke. Die Höhe entspricht dem gerüschten Teil des Rockes und ergibt mit den 20 cm des Bundes (oder was immer euer Maß ist) die gesamte Rocklänge. Bei mir sind das 20 + 25 cm. Davon geht natürlich noch etwas Nahtzugabe ab. Wenn ihr den Rock kürzer wollt, ändert das lieber erst wenn ihr beide Teile zusammengenäht habt. Die beiden Rechtecke werden genau wie der Bund an den schmalen Seiten zusammengenäht. Das ist jetzt natürlich viel zu weit und wird daher gerüscht. Zum Rüschen von Stoffbahnen gibt es verschiedene Möglichkeiten, hier zeige ich euch eine ganz einfache. Man braucht den Nylonfaden und einen breiten Zickzackstich. Mit dem Zickzack näht ihr über den Nylonfaden, so dass er von der Naht quasi eingeschlossen wird. Dann kann der Stoff später auf dem Faden zusammengeschoben werden und kräuselt sich. So eine Naht macht ihr jetzt entlang der oberen Kante des Rockteils, einmal rundherum. Passt am Anfang auf, dass der Nylonfaden nicht wieder unter der Naht rausrutscht, es hilft einen Knopf oder ähnliches anzuknoten. ![]() Warum Nylonfaden? Der hat verschiedene Vorteile. Erstmal kann man ihn mit der Maschine nicht festnähen. Er rutscht unter der Nadel weg und liegt so immer frei. Einen Wollfaden könnte man aus Versehen festnähen und dann später den Stoff nicht mehr zusammenschieben. Es ist übrigens auch nicht tragisch, wenn der Nylonfaden mal seitlich unter dem Zickzackstich wegrutscht, solange das nur kleine Stellen sind, tut das der Sache keinen Abbruch. Zweiter Vorteil des Nylonfadens: Er ist reißfest und hält auch große Mengen Stoff und starke Belastung aus. Und noch ein Vorteil, er ist ganz glatt und rutscht auf Stoff gut. So rüscht es sich quasi von alleine. Wenn ihr einmal rum seid, könnt ihr den Nylonfaden anziehen und den Stoff auf die gewünschte Weite zusammenkräuseln. Das ist in diesem Fall die Weite des Bundes. ![]() Wenn ihr die richtige Weite habt, verknotet die beiden Enden des Nylonfadens. Jetzt verteilt ihr die Rüschen gleichmäßig rundherum. Markiert euch an der untenen Kante des Bundes vorne und hinten die Mitte. Zusammen mit den Seitennähten sind das vier Punkte. Diese vier Punkte entsprechen am Rockteil den vier Nähten (Es sind nur zwei Nähte wenn ihr keine Seitennähte im Ursprungsshirt hattet. Dann markiert euch zusätzlich die nicht aufgeschnittenen Seiten). Diese Punkte müssen aufeinander treffen wenn ihr jetzt den Rockteil an den Bund steckt. Steckt sie zuerst aufeinander (welche wohin kommt ist eurem Geschmack und dem Muster des Shirts überlassen) und dann die restlichen Strecken dazwischen. So wird der Rockteil schön gleichmäßig. Fertig mit Stecken? Einmal hochhalten und prüfen ob alles gleichmäßig, gerade und schön ist. Notfalls korrigieren. Dann mit Elastikstich oder Zickzack nähen. Erst danach wird der Nylonfaden entfernt. Das sieht schon ganz wie ein Rock aus. Jetzt fehlen noch die Säume. Zuerst oben am Bund. Auftritt Wäschegummi! ![]() Das sieht so aus und man erkennt dass ich 3 m davon habe. Soviel brauchen wir nicht. Schneidet ein Stück ab, das mit etwas Zug um eure Hüfte reicht (bzw dort herum wo der Rock später sitzen soll). Wie lang das Stück tatsächlich sein muss hängt auch vom Zug des Gummis ab. Macht es nicht zu locker, sonst rutscht der Rock. Ich erkläre erstmal wie ich das Wäschegummi angenäht habe. Zu anderen Möglichkeiten kommen wir danach. Jetzt ist die Zeit gekommen in der ihr die engültige Höhe des Bundes festlegen müsst. Schneidet also ggf etwas ab, aber so dass noch etwas Nahtzugabe übrig bleibt. Auf die Nahtzugabe wird das Wäschegummi genäht, und zwar auf die rechte Seite des Stoffes (also außen). Klingt erstmal komisch, macht aber später Sinn. Und zwar mit der Spitzenkante nach unten zeigend (Richtung Rockteil) und der weicheren Seite sichtbar (wenn das Gummi eine weiche und eine glatte Seite hat). Die Spitzenkante sollte dort liegen wo später auch tatsächlich die Oberkante des Rocks sein soll. Also falls ihr euch da eine Linie aufzeichnen wollt. Das Wäschegummi wird gedehnt aufgenäht. Dazu müsst ihr es erstmal gedehnt aufstecken. Das macht man zum Beispiel so: An einer Seitennaht ein Ende feststecken und das andere überlappend darüber. Darauf achten, dass das Gummi nicht in sich verdreht ist. An der gegenüberliegenden Seitennaht die Mitte des Gummis (ausmessen!) feststecken. Vorne und hinten mittig jeweils die entsprechende Mitte des losen Bandes feststecken und sich so weiterarbeiten bis das Band an genügend Punkten festgesteckt ist. Zum Annähen habe ich einen Stich benutzt der wie ein Zickzack aussieht, nur dass jede Linie aus drei Stichen besteht. Der ist ideal für Gummiband. Wer sowas nicht hat nimmt einen normalen Zickzack etwas schmaler als das Band. Die Naht beginnt an der Seite wo die Enden des Gummis überlappen. Beim Nähen wird der Gummi immer schrittweise (bis zur nächsten Stecknadel) auf die Länge des Stoffes gezogen. Näht langsam und konzentriert, dann klappt das. ![]() Jetzt haben wir ein Gummi außen auf dem Bund. Das ist noch nicht das was wir wollen. Die überstehende Nahtzugabe neben dem Gummi könnt ihr schon mal abschneiden. Dann klappt ihr das Gummi nach innen um. Jetzt ist die Spitzenkante hinter dem Stoff sichtbar (siehe oben). Ah, das macht Sinn! Steckt diese Kante nochmal mit einigen Nadeln fest und näht sie ebenfalls fest. Dabei muss der Stoff wieder gedehnt werden, aber da das Gummi ja schon fest ist, ist es einfacher. Selber Stich wie eben, einmal rundherum, fertig! Das war doch gar nicht so kompliziert, oder? Und sieht ordentlich und gut aus. Wer kein Wäschegummi hat, kann diese Methode auch mit normalem Gummiband machen. Dann könnt ihr im ersten Schritt das Gummi auch auf die Innenseite des Stoffes nähen, so ist es später auf jeden Fall unsichtbar. Andere Möglichkeit ist natürlich, die Nahtzugabe etwas länger zu lassen, nach innen umzufalten und so anzunähen, dass ein Tunnel entsteht in den ein Gummiband eingezogen werden kann. Dann müsst ihr nur folgendes beachten: Lasst die Tunnelnaht erstmal an einer kurzen Stelle offen (vielleicht 5 cm). So könnt ihr das Gummi einziehen. Probiert dann den Rock an und legt die Länge des Gummis fest. Passt auf, dass er sich im Tunnel nicht verdreht. Die Enden des Gummibandes werden aus der Lücke in der Naht rausgezogen und aufeinander genäht. Dann kann die Lücke geschlossen werden. So, der Bund ist jetzt fertig. Jetzt noch der untere Saum. Den kürzt ihr, wenn gewünscht, auf die richtige Länge, schlagt ihr doppelt nach innen um und näht einmal mit einem Zickzack rundherum. Einfacher ist es mit der Overlock, die kettelt die Kante einfach so ab. Kleine Zugabe: Gürtelschlaufen. Wer noch Lust hat, kann Gürtelschlaufen an den Bund nähen. Dazu schneidet ihr aus den Ärmeln oder der Schulterpartie des Shirts vier Streifen aus. In der gewünschten Breite x 2 und der gewünschten Länge plus 4 cm. Die langen Seiten faltet ihr nach hinten um, so dass der Streifen nur noch halb so breit ist und näht einmal mittig mit einem breiten Zickzack drüber. Wer will kann natürlich auch extra Zugaben geben und einen Tunnel nähen der dann gewendet wird. Das bleibt euch überlassen. Die kurzen Seiten können jedenfalls offen bleiben. Angenäht werden die Gürtelschlaufen jeweils etwa 10 cm von den Seitennähten entfernt vorne und hinten (oder dort wo ihr sie für sinnvoll haltet). Zuerst wird die obere Kante angenäht, knapp unterhalb der Spitzenkante des Wäschegummis. Legt die Gürtelschlaufen mit der Rückseite sichtbar auf die Bundkante so dass sie gerade 2 cm auf den Bund raufreichen. Mit einem normalen Steppstich mehrmals hin und zurück annähen, direkt neben der Wäschegummispitze. Dann klappt ihr sie herunter, auf den Bund rauf. Die untere Kante nähe ich so an, dass ich die Nahtzugabe (2 cm) umfalte und direkt an dem Knick mit einer Stecknadel befestige. Dann rolle ich den Bund etwas ein, so dass ich mit dem Nähmaschinenfuß gut in die Gürtelschlaufe reinkomme (siehe Bild unten) und nähe sie dort wo die Stecknadel sitzt ebenfalls an. Die Nahtzugaben können dann kurz abgeschnitten werden. ![]() Und das wars, fertig ist der Rock! :) Variationen/Tipps:
Ich werde das bei nächster Gelegenheit auch auf die Page stellen, aber solange schon mal hier. Soll sich ja auch mal lohnen mein Blog zu lesen ;) Mittwoch, 18. Juni 2008 - 17:11 - Türkis + Khaki Meine letzte Eule ist auch verschickt, also zeige ich sie euch noch kurz. Die Fotos sind nicht ganz so überzeugend geworden, in echt hat sie mehr Ausstrahlung ;) ![]() Was als erstes auffällt ist, dass ich die Augen diesmal anders gemacht habe. Das hatte ich schon bei Katjas Eule probiert, passte aber nicht so gut ins Konzept. Bei dieser Eule für Sneeweisz war von Anfang an klar, dass sie irgendwie verträumter werden würde. Khaki-Matschfarben mit Türkis war die Vorgabe (ich mag die Kombi selber auch total) und da passte einfach alles zusammen. ![]() Die Augen sind ein bisschen unterschiedlich, dadurch hat sie so was fragendes, aufmerksames. Das liegt eigentlich nur daran, dass ich fast nie zwei gleiche Knöpfe habe, aber man weiß ja vorher nie wo der Charme im Endeffekt herkommt. ![]() Auf dem Schnabel hat sie noch ein grünes Herz, auf der Stirn ein ähnliches Stickmotiv wie Katjas Eule (das wird jetzt mein Eulenmotiv bleiben, glaube ich). Ich hab ein paar Stickereien mit Wolle gemacht weil sie farblich so schön passte. Und die Blattmotive (oder was immer das ist) auf dem türkis-senffarbenen Jacquard geben gute Flügelmuster ab. ![]() Das waren also meine beiden Miniswap-Eulen. Es hat viel Spaß gemacht, etwas zu entwerfen mit einem konkreten Empfänger im Hinterkopf. Macht man ja viel zu selten. Und wenn dann meist für immer die selben Freunde und Verwandten. Das wird also wohl nicht das letzte Mal gewesen sein. :) Donnerstag, 12. Juni 2008 - 13:05 - Audrey-Hepburn-Gedenknähen Die Jacke ist jetzt soweit zusammen. Ich habe auch Einlage drin, das macht nochmal einen Reisenunterschied. Jetzt hängts wieder am Futter. Ich muss da nochmal was geeignetes suchen. Mal sehen wann ich dazu komme, kann uU etwas dauern. So siehts jetzt aus, zwei Ärmel und ein provisorisch befestigter Kragen. ![]() Ich sehe das Geheimnis der Kimonoärmel, glaube ich. Die Schultern werden dadurch viel runder, was sehr feminin und retro-elegant wirkt. Finde ich. Die schrägen Abnäher im Vorderteil muss ich noch mal neu machen, die sind zu steil und evtl auch zu lang. Schlau dass mir das *jetzt* auffällt, aber das kriege ich schon hin, denk ich. ![]() Der Kragen ist ziemlich süß. Ich hatte überlegt, den nochmal neu zu zeichnen und dabei etwas weiter rum zu ziehen, dass die Enden/Ecken weiter runter reichen, aber ich glaube so gefällts mir besser. Muss ich nochmal selber anprobieren, an der Puppe ist es jedenfalls schön. Jetzt ist er nicht ganz mittig angesteckt, glaube ich, aber es ist ja auch nur ein Test. Irgendwo in meinem Hinterkopf bildet sich neben der unvermeidlichen Audrey-Hepburn-Assoziation die Vorstellung von Schleifen. Irgendwo. Schwarze Stoffschleifchen. An den noch zu ergänzenden Taschenpatten? Am Kragen? Ich muss da nochmal drüber meditieren. Zierschleifen sind nicht mein gewohntes Terrain. Würde aber ein schöner mädchenhafter Kontrast sein vielleicht. Wird man sehen wenn die Jacke soweit fertig ist. Über Knöpfe habe ich auch noch nicht nachgedacht. Und dann sind da ja noch die Paspelknopflöcher. Aber ich bin zuversichtlich. Wenn ich eins an dieser Jacke gemerkt habe, dann dass ich mich weiterentwickel. Die Verarbeitung der Ärmel mit Seitenteil und eingesetztem Keil hätte mich früher in den Wahnsinn getrieben. Das ist jetzt ganz anständig geworden. So sauber konnte ich nicht immer arbeiten. Dienstag, 10. Juni 2008 - 18:11 - Approaching Die andere Swap-Eule ist auch fertig, habe ich gestern in einem durchmotivierten Rutsch gemacht. Ihr kennt das Spiel, wenn sie angekommen ist, zeige ich Bilder. Nachdem ich Eulenfreizeit habe, habe ich jetzt doch tatsächlich mal die Teile für die 1963-Jacke zugeschnitten. Ohne ein Probeteil zu machen. Ich halte ja viel von Probeteilen, aber man muss es auch nicht übertreiben. Der Stoff war wie gesagt 2€, und ich brauche nur einen Meter. Weil ich so gespannt war wie das nun aussieht und ob es passt habe ich auch gleich ein paar Teile zusammen genäht. Zig Abnäher, an Stellen an den man sie nie vermutet hätte. Die Anleitung beschränkt sich aufs Wesentliche, aber ich habs soweit alles nachvollziehen können. ![]() Da sieht der Stoff sehr dünn und steif aus, ist er aber gar nicht. Im Gegenteil, der ist nach dem Waschen richtig weich geworden. Muss nur dringend gebügelt werden, damit die Nähte besser fallen. ![]() Einen Ärmel habe ich schon und hier ist ja die Stelle wo die ganzen coolen Sachen passieren. *Unter* dem Arm. Passt bisher sehr gut, ich bin direkt überrascht. Und meine Theorie bestätigt sich mehr und mehr, das Model auf dem Foto trägt die Jacke in 44, obwohl das niemals ihre Größe ist. Sitzt doch ganz anders. ![]() Ich habe weiter keine Detailfotos von der Verarbeitung, aber da ich das ja auch alles noch mit dem Futter machen muss gibts da nochmal die Gelegenheit. Nur welches Futter ich nehme weiß ich noch nicht. Was buntes auf jeden Fall. Jetzt denke ich, ich hätte die Jacke doch lieber in dunklem Braun gemacht. Schwarz ist so hart. Braun hätte man gut mit Rot kombinieren können (ja, kann man Schwarz auch, ist aber nicht das selbe), als Knopf-Faden oder so. Naja, eigentlich fehlen mir nur die konkreten Ideen wo ich hin will mit den Details und den gesamten Look der Jacke. Zu Schwarz habe ich noch kein Konzept. Das ist so wenig Sechziger, deshalb vielleicht. Aber mal abwarten ob sie zu mir spricht, wenn sie weiter fertig wird. Ich glaube der Kragen macht noch einen großen Unterschied. Aus dem Rest (ist ja noch ein Meter von dem Stoff übrig) werde ich mir dann vermutlich endlich den kurzen schwarzen schlichten Rock nähen der zu allem passt, aber in meinem Schrank noch fehlt. Habe sogar schon eine konkrete Idee für "den Rock ohne Eigenschaften". Keine farbigen Details, damit wäre er schon wieder so festgelegt. Aber Falten gehen immer. Später dazu mehr, wenns soweit ist. Und als gratis Lächel-Foto für heute gibts bunte Metallic-Sterne. So schnell kommt man von den 60ern in die 80er :D Ist ein Schal den ich mir neulich gekauft habe. Der macht glücklich. Deswegen ist er auch überhaupt nicht Emo! ;) ![]() Labels: 1963, FOTO, jacke, NAEHEN, shopping Samstag, 7. Juni 2008 - 19:00 - Stoffshopping Heute war außerplanmäßiger Stoffmarkt Holland in der Stadt und ich habe im Gegensatz zum letzten Mal richtig was eingekauft. Irgendwie warfen sich mir mehrmals solche schönen Schnäppchen in den Weg, das war ein Vergnügen. Ein leinenartiges Streifenmuster, gabs in so vielen schönen gedeckten Farben aber rot hat am lautesten nach mir gerufen. 2€/m und noch was geschenkt weils der Rest war, da kann man nicht meckern. Und der Verkäufer hat mich total angeflirtet *gg* ![]() Daraus wird möglicheriwese der schöne Leinenrock aus der aktuellen Burda, wenn das mit den Streifen geht, sonst muss ich den Schnitt ändern. Aber so ein Rock in der Art schwebt mir vor. Und ein Wollgemisch, kann auch Synthetik sein. Khakitöne mit ein wenig Bunt und ganz zarten Glitzerstreifen. Auch 2€/m. Daraus wird vermutlich ein kurzer Faltenrock wie dieser rote Rock den ich vor einiger Zeit genäht habe. ![]() Und für Sodas orientalisch-kitschig gestaltete Loggia habe ich diesen Haufen Patchworkstoffe mitgenommen. Dazu kommt noch rot/orange und dann wirds ein Kissenbezug. Dafür sind diese wilden Batikmuster super. Was man hier nicht sieht, einer der Stoffe hat ein tolles Elefantenmotiv. *schwärm* ![]() Ohne Foto noch zwei Meter schwarzen dünnen Köper für die berüchtigte 1963-Jacke. Damit das endlich mal was wird ;) Schwarz ist zwar lahm aber passt zu allem und war einfach zu finden. Und wenns nicht klappt: 2€/m sind zu verschmerzen. Dann habe ich noch Hexenstern getroffen und mit ihr endlich mal wieder ein bisschen geschnackt. In der Sonne, bei angenehm gefülltem Marktplatz (nicht so ein Gedrängel wie sonst), das war richtig gut. :) Labels: NAEHEN, patchwork, shopping, stoff Freitag, 6. Juni 2008 - 13:47 - Kommt ein Vogel geflogen Da der erste Eulen-Mini-Swap (mit Katja) jetzt abgeschlossen ist, kann ich euch mal ein paar Bilder zeigen. ![]() ![]() ![]() Die Eule ist ein wenig aufwändiger und hat auch mehr Stickerei. Ich hab einfach kein Ende gefunden. :D Die Federn auf dem Bauch sind aus Reihen von gezackt geschnittenem Filzband, die Ohren sind mit Holzperlen gemacht. Die Knöpfe für die Augen kann man hier gar nicht so gut sehen, die sind ziemlich faszinierend mit eingestreuten dunklen "Fusseln" und so opalartigen mehrschichtigen Grüntönen. Genau richtig für tiefe leuchtende Eulenaugen. Während der Arbeit hatte ich einen Zeitungsausschnitt auf dem Tisch zu liegen auf dessen Rückseite diese Geolino-Werbung ist. Zufällig lag der "Kopf" der Eule darüber, ich musste sehr schmunzeln :) ![]() Aber ich will auch nicht vorenthalten was ich im Gegenzug tolles von Katja bekommen habe. Ich hatte mir einen Mini-Quilt für die Wand gewünscht, irgendwas das in mein eher grüntoniges Arbeitszimmer passt. ![]() Sooooo schön! Ich hab mich da total drüber gefreut! Der Quilt ist etwa DIN A4 groß und hat schon seinen Platz neben meinem Schreibtisch gefunden. Da würden jetzt gut noch mehr dazu passen, ich stell mir das richtig schön vor wenn die Wand mit verschieden großen, eckigen und runden farbigen Mini-Quilts bestückt ist. ![]() ![]() ![]() Die Farben sind schön und die vielen Muster und das Vögelchen und die Knopfblumen und überhaupt! Habs schon ganz andächtig gestreichelt. Handarbeit ist so was tolles! Danke Katja, das hat wirklich Spaß gemacht :) Für die nächste Eule habe ich auch schon einen Haufen Ideen. Die wird vermutlich ganz anders. Ich freu mich schon drauf. Erstmal muss ich etwas aufräumen und das ganze Material zusammentragen. Ist doch immer schön in seinen Schätzen kramen zu können. :D Labels: fertig, hiboux, NAEHEN Dienstag, 3. Juni 2008 - 17:38 - Die Wortspiele drängen sich geradezu auf Wacken rockt. Wussten wir ja schon immer. Hier nochmal der überflüssige Beweis. ;) Ich habe aus dem diesjährigen Wacken-Xmas-Package-Shirt* einen Rock genäht. Ein total tolles, einfaches, schnelles Projekt. Und ein supersüßer Sommerrock. Ich mach dafür noch ein Tutorial, aber dafür brauche ich noch zwei Fotos, das also später. Hier erstmal Fotos! ![]() Der Saum trügt, das ist der originale Tshirt-Saum der noch ab muss. Ich spekuliere darauf, dass Soda mir das mit der Overlock abkettelt, deshalb habe ich da noch nichts getan. Von hinten ist es so ähnlich. Was ich da witzig finde ist, dass es so aussieht als wenn die Hände zum Schädel im Schriftzug gehören, dabei war das vom Motiv darunter. ![]() Den Bund habe ich mit Wäschegummi gemacht, das geht fix und hält. Dazu gibts noch extra breite Gürtelschlaufen für Nietengürtel oder zum Anhängen von Zeug. Kann man auf Festivals nie genug haben. ![]() Aus dem Shirt von 2006 habe ich weiland ein Kleid gemacht. Das vom letzten Jahr habe ich noch als T-Shirt (aber wer weiß wie lange noch ;)). Ich habe nicht grundsätzlich was gegen die Wackenshirts, ich habe nur so Uuuuuuunmengen an Shirts, da sind Kleider oder Röcke viel sinnvoller. Und zudem ist es mal was anderes. Auch wenn mein Freund es einen Riesensakrileg findet, Metalshirts zu zerschneiden. Aber der weiß ja auch nicht alles. ;) * Zu den Karten gibts immer ein gratis Shirt wenn man sie ganz früh bestellt. Früher war das mal vor Weihnachten, aber mittlerweile sind die limitierten Karten Weihnachten schon immer ausverkauft. Labels: fertig, NAEHEN, rock, woarock - 12:53 - Vor- und sonstige Freude Die erste Swap-Eule ist fertig! Und es fällt mir doch tatsächlich ein wenig schwer, sie zu verschicken ;) Für die zweite Eule muss ich jetzt erstmal meinen Tisch aufräumen und Material sortieren. Aber ich hab schon gute Ideen. Obwohl ich gerade welche gemacht habe gibts jetzt noch keine Eulen-Bilder, tut mir leid. Ich zeig sie euch, aber erst wenn die Eule in ihrer neuen Heimat angekommen ist. Aber zum Thema Vorfreude -wo wir gerade dabei sind- hat mein Balkongarten heute etwas gehabt: ![]() Meine handaufgezogenen Tagetes beginnen zu blühen! Immer wieder eine Freude, zu sehen wie sich die kleinen Kerlchen so rausmachen. Das hier ist übrigens mein 100ster Post in diesem Blog. Hurra! Konfetti! Montag, 2. Juni 2008 - 13:01 - So gut wie fertig: Das Wohnzimmer So, da bin ich mal mit Fotos vom fertigen Wohnzimmer. Yay! Endlich hat die Rundumansicht gut geklappt, mit Klick wirds wieder groß. ![]() Inzwischen ist es natürlich schon wieder verkramt und so, aber ich denke es muss auch nicht wie aus dem Katalog sein wenn echte Menschen drin leben. Mein Dalmatinersofa habe ich wieder reingequengelt, das war eigentlich nicht vorgesehen. Ich würde da gerne einen neuen Bezug für machen (brauner Plüsch zum Beispiel) damit es besser passt. Und die Kisten auf dem Flur sollen da auch nicht bleiben, da fehlt noch ein kleiner Schrank. Über dem Sofa (dem anderen) ist noch Platz für mehr kleine Bilder. Die anderen haben wir aus verschiedenen Urlauben mitgebracht, sind Stadtansichten und Karten. Das ergibt zusammen mit den Schwerten und den eher rustikalen Dekosachen wie dem Leuchter neben der Tür eigentlich zu viel Jagdschloss-Atmosphäre für meinen Geschmack, aber deshalb sind die Brüche (Technik, Roboter, Dalmatiner, Wackenbecher, ..) so wichtig. Der gelbe Schimmer hinter der Balkontür ist übrigens ein Sonnenschirm. Es ist gerade so richtig Sommer hier. Wir waren am Wochenende sogar im See schwimmen, aber das ist jetzt sehr Off-Topic ;) Was man auf dem Panorama nicht sieht, ist wie viel Platz mittig im Zimmer (da wo die Kamera stand) ist. Viel mehr als vorher! Find ich großartig. Auch ein prima Platz für den Fatboy (der fehlt noch) und andere mobile Sitzgelegenheiten. So wird das Zimmer irgendwie dynamischer, das mag ich sehr. Hier noch ein paar Detailaufnahmen, die irgendwie alle sehr gemustert sind. ![]() ![]() ![]() Labels: renovieren |
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